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Shavu Nsenga - Mediation Workshops Beratung; Logo mit zwei Kreisen und einer Pflanze in der Mitte

Was ich anbiete:

Jede Anfrage ist anders, jede Situation braucht andere Antworten. Hier findest du einen Überblick über meine Arbeitsbereiche:

Wenn wir etwas bewegen möchten, geht das am besten gemeinsam. Ob als Team, als selbstorganisiertes Kollektiv, innerhalb einer Organisationsstruktur oder noch ganz lose – da wo wir zusammenarbeiten, müssen wir das „wir“ gestalten.

Dabei hilft es, einmal innezuhalten und dies bewusst anzugehen. Zu Fragen wie:
– Wie können wir uns besser kennenlernen und verstehen, wie wir jeweils ticken?
– Wie können wir uns so aufstellen, dass wir gut und weiterhin gern zusammen arbeiten?
– Wir sind ständig belastet, wie kommen wir da raus?
– Wie können wir Konflikten vorbeugen oder schwelende Konflikten gemeinsam anschauen?
– Wie finden wir eine Struktur und Zusammenarbeit, die zu uns passt?

Ich biete daher Beratung in folgenden Formaten an:

  • Moderation von internen Teamklausuren
  • Prozessbegleitung z.B. zur Strategieentwicklung, Strukturierung, Rollenklärung oder anstehenden Veränderungsprozessen
  • Beratung zu Konflikten – Aufarbeitung von vergangenen oder schwelenden Konflikten, Verhärtung vorbeugen

Bei einem Vorgespräch überlegen wir, was genau gebraucht wird.

Coaching biete ich im beruflichen bzw. Arbeitsbezogenen Kontext an. Du hast einen Konflikt mit einer*m Kolleg*in und würdest gern sortieren, was da los ist und was du machen kannst? Du stehst vor einer Entscheidung und brauchst Unterstützung, dich zu positionieren? Dich belastet deine Rolle oder eine Teamdynamik und du bist dir nicht ganz sicher warum?

In einem schaffe ich einen Raum – nur für dich, um in Ruhe auf deine Situation zu schauen, Klarheit zu bekommen und daraus mögliche Schritte für dich zu entwickeln.

Seit Jahren bin ich in der politischen Bildung tätig. Dabei arbeite ich zu den Schwerpunkten Diskriminierungskritik, Rassismus und Intersektionalität.
Beispiele für Workshops und Vorträge:

  • Rassismus und postkoloniale Kritik: Was ist Rassismus? Wie ist diese Machtstruktur mit dem Kolonialismus gewachsen und wie wirken koloniale Strukturen noch heute in globalen Machtzusammenhängen und im Alltag?
  • Was aus unseren Bildern spricht – rassismus- und kolonialkritische Perspektiven auf Spendenwerbung sowie internationaler Projekte
  • Reflexionen zu Projektarbeit: welche Machtstrukturen wirken in der Projektarbeit – von der Ideenentwicklung bis zur Durchführung und Berichterstattung?
  • weitere Formate, angepasst an das, was gebraucht wird…

Workshops gestalte ich meist so interaktiv wie möglich. Mir geht es darum, Gruppen anzuregen, eigene Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen und gemeinsam zu reflektieren, was Lösungen sein können – für sich oder für die eigene Organisation. Dabei nutze ich eine Vielfalt an Methoden – sowohl online als auch in Präsenz – und wechsle zwischen Diskussionsrunden, Einzel- und Kleingruppenarbeit. Auch die Diversität der Gruppe möchte ich dabei im Blick behalten und sowohl Privilegienreflexion als auch Raum zur Entwicklung von Empowermentstrategien bieten. Bei umfangreicheren Workshops macht es Sinn, die Gruppe nicht allein zu leiten. Ich arbeite gern im Team und schätze mich in der glücklichen Lage, eine Reihe toller Co-Referent*innen in meinem Netzwerk zu haben.

Lust bekommen, mich für einen Workshop oder Vortrag einzuladen?

Beratung für Organisationen

Oft kann Veränderung aber nicht in einem Workshop erledigt werden. Machtsysteme sind tief verankert in uns, der Gesellschaft und unserer Arbeitsweise. Wenn man dies verlernen möchte, muss man Strukturen verändern – auch die eigenen Organisationsstrukturen und das ist ein Prozess.
Dafür kann ein Blick von außen Sinn machen – ein rassismuskritischer und intersektionaler Blick, der sich gemeinsam mit dem Team und Führungskräften Arbeitsabläufe und -felder anschaut und fragt: an welcher Stelle hakt es? Und wo können wir ansetzen, um unsere Organisation inklusiver, machtkritischer zu machen und neue Richtungen für uns zu finden?


Diesen Blick von außen bringe ich gemeinsam mit Kolleg*innen gerne mit.

Das ist es, wonach du für deine Organisation gesucht hast? Wie genau eine Begleitung in einem Veränderungsprozess aussehen kann, können wir in einem Erstgespräch besprechen.

In den letzten Jahren habe ich an verschiedenen Ausstellungen (mit-)gearbeitet. Dabei interessieren mich vor allem die Geschichten von Menschen, die sich für etwas einsetzen, auf die Bühne zu bringen. Was bringt uns dazu, uns für Visionen und Utopien einzusetzen? Wie geht es uns dabei? Was macht eine Zusammenarbeit aus? Welche Perspektiven werden dabei bisher noch nicht sichtbar genug?

Alle bisherigen Ausstellungen beinhalteten Interviews sowie lyrische Texte, die ich selbst ergänzt habe.

Foto: Nurcan Celik, Elternnetzwerk NRW

Diaspora in motion – Persönliche Geschichte von afro-diasporischer Vereinsarbeit und dem, was Menschen zwischen Vergangenheit und Zukunft bewegen“ (Wanderausstellung)

Die Ausstellung „diaspora in motion“ ist 2021 im Rahmen des Projekts „meeting diaspora“ entstanden, einem Empowerment-Projekt für afrodiasporische und Schwarze Menschen und Vereine in NRW. Die Ausstellung blickt hinter das Engagement afrodiasporischer Vereine und der Menschen, die Communityarbeit leisten. Mehr Informationen:

 

 

In Our Feelings – ein Beitrag zur Ausstellung „Das ist kolonial. Westfalens (un)sichtbares Erbe“ im LWL Industriemuseum Zeche Zollern Dortmund (2024-2025)

Ein Blick auf die Emotionen, die in Dekolonisierungsarbeit, in Widerstand, in Antirassismus-Arbeit stecken. Was fühlen wir in der Auseinandersetzung mit Kolonialismus? Welche Rolle spielen die Emotionen und komplexen Gefühlswelten in unserer aktivistischen Arbeit? Ein Interviewprojekt aus Schwarzen Perspektiven gemeinsam kuratiert mit Stefan Henaku-Grabski

Co-Kuration der Ausstellung „WE … TOGETHER – gemeinsam.demokratisch.handeln“ des NS-Dokumentationszentrum (2025-2026)

Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten?

Ihr seid eingeladen, euch in den Themenräumen der Ausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume. Welche Ideen und Chancen gibt es? Und wo liegen die Herausforderungen und Spannungsverhältnisse im gemeinsamen demokratischen Handeln?


Wer ich bin:

Als Bildungsreferentin, Projektreferentin und Mediatorin und als Sängerin und Teil von aktivistischen Kreisen bin ich in verschiedenen Kontexten unterwegs und zuhause. Ich habe außerdem das Privileg auf zwei Kontinenten Orte zu haben, die ich familiär zuhause nennen darf.

Das heißt, sowohl beruflich als auch privat bin ich in mehreren Welten unterwegs und stelle mich immer wieder der Aufgabe, bei diesen Grenzgängen und kritischen Reflexionen fest auf beiden Füßen zu stehen. Meine Idee ist es, an genau den Schnittstellen und Grenzsteinen fruchtbaren Boden zu finden und daraus etwas wachsen zu lassen. Das ist nicht immer leicht und passiert nicht an einem Tag, aber ich möchte Menschen in ihrer Komplexität begegnen, möchte Strukturen erkennen und benennen und genau so komplexe Antworten finden.

Beruflicher Hintergrund

  • B. Sc. Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Soziologie und Sozialpsychologie
  • Ausbildung zur Mediatorin (klären & lösen / Rheinmediation)
  • Weiterbildung Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung (AKOMA / RAA Berlin)
  • langjährige Arbeit als freiberufliche Referentin der politischen Bildung mit den Themenschwerpunkten: Rassismus- und Machtkritik, postkoloniale Kritik, Intersektionalität
  • Fachwissen zu systemischer Konfliktberatung, kommunaler Konfliktberatung
  • Projektmanagement und -gestaltung im sozialen Bereich, in Empowermentprojekten und entwicklungspolitischer Bildung
  • Erfahrung in der Arbeit mit selbstorganisierten Gruppen und ehrenamtlich / hauptamtlich arbeitenden Vereinen im sozialen, politischen oder kulturellen Bereich
  • Erfahrung in Veranstaltungsplanung und -moderation
  • langjährige künstlerisch-kreative Arbeit insb. als Musikerin und Songwriterin
  • Qualitative Interviews, Textarbeit und Übersetzungsarbeiten